Die Gruppe der Schwermetalle

Der entscheidende Pluspunkt der Haar-Mineral-Analyse

Die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, die Nahrungsmittel, die wir täglich essen, alle enthalten mehr oder weniger viel Schwermetalle. Auch kleinste Mengen, die nach dem Lebensmittelgesetz oder nach der Trinkwasserverordnung sogar zulässig sind, summieren sich im Laufe der Jahre zu einer stattlichen Menge. So sind die Bleispiegel heutzutage in unserem Körper etwa 500mal höher als vor 100 Jahren. Schon kleine Mengen können essentielle Spurenelemente verdrängen und somit Enzyme vollkommen schädigen, Zellaktivitäten nachhaltig verändern oder Synthesen massiv behindern. Im Blut und im Urin lassen sich die giftigen Schwermetalle nur ganz kurz nach der Einnahme feststellen – und auch nur bei größeren Mengen. Anders mit der Haar-Mineral-Analyse: mit dieser feinfühligen Untersuchungsmethode können selbst kleine Spuren, die im Zellgewebe gespeichert sind und dort langfristig die schädigende Wirkung entfalten, sicher nachgewiesen werden.

Warum aber leiden manche Personen unter Schwermetallbelastungen und andere überhaupt nicht? Warum entwickeln Amalgamfüllungen bei einigen massive Probleme, andere sind völlig beschwerdefrei? Warum findet man bei vielen Rauchern die giftigen Substanzen Cadmium und Nickel im Zellgewebe gespeichert, bei anderen Zigarettenkonsumenten dagegen nicht? Darauf gibt es eine klare Antwort:

Schädliche Einlagerungen von Schwermetallen resultieren aus einem unausgeglichenen Mineralien-haushalt. Niedere Calcium-, gestörte Phosphat-, oder niedrige Zink- und Selenwerte begünstigen die Aufnahme der Giftstoffe in die Zelle. Anders gesagt, stimmt der Mineralstoff-Haushalt, haben Schwermetalle keine Gelegenheit in die Zellen einzudringen. Mit der Haar-Mineral-Analyse erkennen wir sicher und zuverlässig jede Verschiebung bei den Mineralien, jede Einlagerung von Schwermetallen und dies weit bevor Serumuntersuchungen positiv ausfallen. Also auch bevor schädigende Auswirkungen zu Krankheiten werden. Nach einer durchgeführten und exakt ausgewerteten Haar-Mineral-Analyse können Sie frühzeitig reagieren und Schäden reparieren, noch weit bevor Krankheiten auftreten.

Was bewirken diese Schwermetalle?

Aluminium

stört die Gehirnfunktion

Aluminium wird vom Körper schlecht aufgenommen und leicht wieder ausgeschieden, daher war man bis vor wenigen Jahren der festen Überzeugung, dieses Metall sei vollkommen harmlos. Neben der industriellen Verwendung als klassisches Leichtmetall, finden wir Aluminium in vielen Dingen des täglichen Lebens: Kochgeschirr, Verpackungen und Verpackungsfolien, Arzneien, wie essigsaure Tonerde oder Tabletten gegen Sodbrennen, Limonaden, Schmelzkäse, Mundspülungen und unzähliges mehr. Bedingt durch den sauren Regen nehmen auch Pflanzen größere Mengen an Aluminium auf, das dann über die Nahrungskette den Menschen zusätzlich belastet.

Medizinisch gesichert ist heute, daß andauernde Aluminiumbelastung auch in kleinen Mengen eine neurotoxische Veränderung der Gehirnnervenzellen verursacht. Einige Forscher vermuten sogar, daß die Alzheimersche Erkrankung (drastische Vergeßlichkeit bis hin zu Persönlichkeitsveränderung) durch Aluminium ausgelöst wird, fand man doch bei Autopsien von verstorbenen Alzheimer-Patienten extrem hohe Aluminiumwerte in den Gehirnzellen. Aluminium kann nur in den Zellen abgelagert werden, wenn das Verhältnis Calcium/Magnesium gestört ist und hohe Phosphatwerte vorzufinden sind, was man vor allem bei Kindern mit Hyperaktivität leider häufig findet. Ferner verdrängt Aluminiun Eisen aus dessen Transferrinkomplex und kann so Anämien begünstigen. Desweiteren stört es den Einbau von Calcium und Magnesium in das Knochendepot und erniedrigt die Rate der neugebildeten Knochenmatrix.

Arsen

auch ohne Spitzenhäubchen gefährlich

Mit dem Zigarettenrauch und über belastete Nahrungsmittel (Tintenfische, Garnelen, Muscheln, Gemüse aus belasteten Böden) gelangt dieses schon in kleinen Mengen tödliche Gift - circa 1/10 Gramm - in unseren Körper. Auch bei kleinsten Mengen ist die Liste der Nebenwirkungen umfangreich und wenig erfreulich: Haarausfall, Hautentzündungen, Muskelschmerzen, Schwächeanfälle, geistige Verwirrung, Kopfschmerzen, Brennen der Füße und Hände, verzögerte Wundheilung, Neuropathien........ die Liste läßt sich beliebig verlängern. Besonders wichtig ist eine Untersuchung des amerikanischen Forschers C. Moon, der die Wechselwirkung von Arsenbelastung bei Kindern mit deren reduzierter Lese- und Schreibfähigkeit nachgewiesen hat. Auch bei unseren Auswertungen zeigen sich hier immer wieder deutliche Zusammenhänge.

Geschichtlich gesehen war das Arsen der eigentliche Wegbereiter der Haar-Mineral-Analysen. Dem englischen Toxikologen Dr. William Henry Willcox gelang es im November 1911 den Giftmord an Eliza Barrows durch einen Arsennachweis aus den Haaren und Nägeln zu belegen und den Mörder zu überführen. Auch heute nutzen Landeskriminalämter die Möglichkeiten der Haaranalytik, um Rauschgiftkonsumenten zu überführen, wie zuletzt den Münchner Starkoch Eckhart Witzigmann oder den Sänger Konstantin Wecker. Doch zurück zum Arsen: es gehört leider auch zu den Stoffen, deren krebserregende Wirkung am Menschen eindeutig nachgewiesen werden konnte. Beachtenswert ist aber auch, daß die Mineralwasserverordnung einen 10mal höheren Grenzwert im Vergleich zur Trinkwasserverordnung (0,01 mg pro Liter) zulässt.

Barium

aus der „Calcium-Strontium-Familie“

Diesem Element, das eine große chemische Verwandtschaft zu Strontium und Calcium aufweist, wird keine physiologische Wirkung zugeschrieben und es gilt für den Menschen als nicht-essentiell, also nicht unbedingt notwendig. Wir bestimmen Barium in der Haar-Mineral-Analyse jedoch immer mit, da es den Calciumstoffwechsel negativ beeinflußt und auch eine Aussage über das Fortschreiten einer Osteoporose erlaubt.

Beryllium

höchstgiftig

Beryllium blockiert verschiedene Enzymaktivitäten in der Leber. Forscher vermuten, daß auch die DNA-Synthese gestört wird. Allerdings sind hier noch weitere Untersuchungen nötig, um gültige Aussagen machen zu können. Das Hauptvorkommen ist neben der Metall- und Computerindustrie vor allem der Zigarettenrauch.

Blei

Lernschwierigkeiten und Hyperaktivität

Waren es bis vor einigen Jahren noch die Autos, die Überreste von verbleitem Benzin in die Umwelt bliesen, so sind heute die Raucher die Luftverschmutzer Nummer 1. Zusammen mit den Bleibelastungen aus der Ernährung und zum Teil auch aus dem Trinkwasser summiert sich die Bleibelastung tagtäglich zu ungeahnten Mengen. Daß diese nicht für alle zum Problem werden, liegt auch hier wieder am Calciumspiegel, denn Blei kann nur dort eingelagert werden, wo Calciummangel vorliegt.

Blei beeinflußt die Gehirnfunktion, schwächt die Widerstandskraft und verursacht Chromosomenschäden. Besonders beachtenswert sind Bleiüberlastungen bei Kindern. Untersuchungen aus Schottland zeigten, daß bei über 70% aller Kinder mit Lernschwierigkeiten und bei über 80% aller hyperaktiven Kinder zum Teil massive Überlastungen mit Blei vorlagen. Wurden die Bleibelastungen durch geeignete Maßnahmen reduziert und Einlagerungen ausgeleitet, verbesserten sich die Probleme deutlich. Ferner konnten mehrere Studien deutlich zeigen, daß erhöhte Bleiaufnahme in die Zelle zu signifikanten Blutdrucksteigerungen durch Aktivierung des adrenergen, vegetativen Nervensystems führen kann, da es innerzellulär calciumfreisetzend wirkt.

Cadmium

in der Hitliste der Umweltgifte an Platz 1

Cadmiumbelastungen sind die Folge einer drastischen Umweltverschmutzung. Es entsteht als Nebenprodukt der Eisen- und Stahlverarbeitung, der Kohle- und Ölindustrie. Alleine in der BRD gelangen 90 Tonnen Cadmium jährlich in die Luft und 120 Tonnen in die Gewässer. Über die Nahrungskette bekommen wir dieses Schwermetall zurück auf unsere Teller und in unsere Tassen. Auch mit jeder Zigarette belastet der Raucher sich und seine Umwelt, jede Tasse Kaffee oder schwarzer Tee liefert reichlich Cadmium.

Cadmium wird hauptsächlich in den Nieren abgelagert und verursacht dort subklinische Funktionsstörungen. Bluthochdruck, Gelenkschmerzen, Geschmacksverlust, verschiedenste Hauterscheinungen und Blutbildveränderungen sind beobachtet worden, da Cadmium sehr viele essentielle Spurenelemente wie Zink, Kupfer und Selen und vor allem Eisen – dessen Transportweg im oberen Dünndarm es benützt – aus ihren Enzymkomplexen verdrängt. Andererseits begünstigen Zink-, Selen- oder Kupfermangel die Aufnahme von Cadmium.

Nickel

die Dosis macht das Gift

Einerseits zählt Nickel zu den essentiellen Spurenelementen, die der Körper in kleinen und kleinsten Mengen dringend benötigt, andererseits schadet ein Übermaß wiederum, da es Zink- und Magnesiumwerte negativ beeinflußt. Nickel katalysiert verschiedene Enzymfunktionen und ist zur Stabilisierung der Nukleinsäuren nötig. Nickel wird für Stahllegierungen benötigt, die meisten Edelstahltöpfe sind aus solchen Mischungen hergestellt und können, wenn sie nicht mehr ganz neu sind, größere Mengen an die Speisen abgeben. Auch in vielen Getreidesorten kann, je nach Bodenbeschaffenheit, mehr oder weniger viel Nickel enthalten sein. Besonders giftig ist Nickel zusammen mit Kohlenmonoxid, die entstehende Verbindung Nickelcarbonyl ist krebserregend und kommt bei jedem Zug aus einer Zigarette vor.

Nickelüberlastungen findet man häufig bei Allergikern und bei vielen Hauterkrankungen, wie Psoriasis und Neurodermitis. Weltweit leiden ca 10% aller Frauen, seltsamerweise aber nur 1% der Männer an einer Nickelüberempfindlichkeit. Eine Verminderung der Zufuhr, gepaart mit einer Ausleitungstherapie verbringt hier oft wahre Wunder. Meiden sollten Nickelsensitive vor allem Kakao, Schokolade, Schwarzen Tee, Spargel, Erbsen und Petersilie.

Quecksilber

aus der Ernährung und vom Zahnarzt

Jahrzehntelang und sogar heute noch werden quecksilberhaltige industrielle Abfälle in die Umwelt abgegeben, die über die Nahrungskette unweigerlich wieder bei uns landen. Große Fische, wie Thunfisch, Schwertfisch usw. sind hoch quecksilberbelastet, auch wilde Champignons, Innereien, Eier und bestimmte Gemüsesorten sind immerwährende Lieferanten. Ein kurzer Blick in den Mund zeigt eine weitere mögliche Quecksilberquelle: Amalgamfüllungen. Mit unserem ËSpeicheltest (fordern Sie Informationsmaterial an) können wir exakt ermitteln, wieviel Quecksilber aus den Füllungen freigesetzt wird, mit der Haar-Mineral-Analyse bestimmen wir, wieviel in Ihnen schon gespeichert ist und wie weit die Quecksilber-Entgiftung mittels Zink und Selen noch funktioniert. Auch hier gilt, daß ein funktionierender Mineralienhaushalt eine Einlagerung von giftigen Schwermetallen reduzieren oder sogar völlig verhindern kann.

Quecksilber schädigt oder zerstört die roten Blutkörperchen, verursacht Chromosomenveränderungen und schwächt das Immunsystem nachhaltig. Folgeerkrankungen sind mannigfaltig: von Allergien über Hautschäden, Autoimmunerkrankungen bis hin zur Kinderlosigkeit.

Wir wissen aus Erfahrung, daß beileibe nicht alle Amalgamfüllungen Quecksilber freisetzen und nicht alle Menschen Quecksilber einlagern. Viele von uns vertragen diese Füllungen ohne Probleme. Wir empfehlen vor einer kritiklosen Entfernung aller quecksilberhaltigen Füllungen die exakte und sichere Bestimmung von Belastungen mit der Haar-Mineral-Analyse. Auch der Erfolg einer nachgeschalteten Ausleitungstherapie kann mittels dieser Untersuchung exakt überwacht werden. Falls Sie noch weitere Fragen zur Quecksilberproblematik wie z.B. DMPS-Therapie haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.